Tipps und nützliche Links

Hier versuche ich nützliche Tipps und informative Links zu teilen, die mir damals geholfen haben. 

Der erste und wichtigste: Mache eine Liste mit all jenen Lebensmittel, die du immer noch bedenkenlos geniessen kannst, und nicht umgekehrt.

Am Anfang braucht es bestimmt etwas Zeit, um sich umzustellen, aber ich verspreche es lohnt sich!

 

Auswärts Essen

Für mich war die Kommunikation im nahen Umfeld fast am schwierigsten.

Eine Person, die sich noch nie mit diesem Thema befasst hat meint es bestimmt nicht böse, wenn sie jemanden wie mich zum Fondue mit Brot einladet. Trotzdem fühlt man sich  manchmal nicht verstanden nicht wirklich ernstgenommen. Sprüche wie: "Ach, ein bisschen Bauchschmerzen hat jeder mal..." können ein ganz schön verunsichern. Besonders mich, die ich doch gelernt habe immer schön brav aufzuessen und kein "Schnäderfräss" zu sein.

 

Am einfachsten war es für mich am Anfang bei einer Einladung zum Essen etwas zum geplanten Menu passendes für mich selbst mitzunehmen, da ich meine Gastgeber nicht mit all den Inhaltstoffen von Gewürzen etc. überfordern wollte.

Zum Beispiel bei einem Brunch mein eigenes Brot, Müsli oder Jogurt mitzunehmen. Oder bei meiner lieben Oma auf die feinen Älplermagroni zu verzichten und stattdessen das Kochen mal selbst zu übernehmen.

 

In einem Restaurant gehe ich meist auf Nummer sicher, bestelle mir einen einfachen Salat (ohne Brotcroutons!!!) und das Essig und Öl separat. Bei grossem Hunger gehen Pommes Frittes zum Glück immer.

Meistens esse ich zu Hause "vor" und eigentlich würde ich am liebsten ganz aufs auswärts Essen verzichten, kommt nur leider selten gut an denn gemeinsam zu Speisen ist nun mal in unserer Kultur etwas geselliges.

 

Ist man den ganzen Tag unterwegs, bei einer Schulung oder auf Reisen, achte ich immer darauf genügend Proviant dabei zu haben, da ein Sandwich um die Ecke leider keine Option mehr ist. Reiswaffeln, glutenfreie Energy- Riegel, Obst oder geschnittenes Gemüse eignen sich perfekt. Bei der Arbeit esse ich meist eine selbstgemachte Suppe, diese nährt mich und schont meinen Magen.

 

 


Internet

Keine Ahnung wie man mit einer Lebensmittelallergie vor 20 Jahren umgegangen ist. Heute gibt es zum Glück das Internet  und viele tolle Food- Blogger, die sich auch speziell diesem Thema angenommen haben. 

 

Eine dieser Bloggerin ist Fabienne von "freiknuspern.de", die mir damals wieder Freude am Essen geschenkt hat und mich auch heute immer wieder inspiriert. Sie muss auf so viele Allergien achten wie mir sonst niemand bekannt ist und bietet meistens für jeden irgendeine Alternative zu nicht verträglichen Lebensmitteln. 

 

Auf der Seite "Trudels Glutenfreies Kochbuch" findet ihr zum Beispiel Rezepte für den meiner Meinung nach besten glutenfreien Pizzateig, Zopf und viele weitere Gebäcke und auch laktosefreie Gerichte. 

 

Ansonsten kann ich auch jedem wärmstens empfehlen sich ein Pinterest- Konto anzulegen. Fast alle Rezeptideen die es im Internet überhaupt  gibt an einem Ort und alles einfach, schnell und sortiert abordnen.  

 

Des Weiteren habe ich eine Zeitschrift namens "Glutenfree"  abonniert, die vier Mal im Jahr erscheint mit vielen nützlichen Inputs zu Fernreisen, gesundheitliche Fakten, Foodbloggern  und glutenfreien Rezepten sowie Kochtipps. 

 

Auch von Betty Bossi kann man sich eine glutenfreie Ausgabe zukommen lassen, und auf fooby.ch ist es ebenfalls möglich direkt den Filter "glutenfrei" und "laktosefrei" einzustellen.